Propsteijugend auf dem Ijsselmehr

Für 20 Jugendliche, zwischen 12-19 Jahren, ging das Abenteuer „ Segeln auf dem Ijsselmeer“ in eine erneute Runde.

Unsere Reise und somit unser Abenteuer begann am 03.08.2019 am Gemeindehaus Salzgitter Steterburg. Mit drei Kleinbussen reisten wir mit vollen Erwartungen zu unserem Heimathafen in Enkhuizen (Niederlande), wo bereits unser Skipper Klaasjan mit seinem Schiff „Strijd“ auf uns wartete. Wir bezogen unsere Kajüten und ließen den Sonntag mit einem Spaziergang durch die Altstadt Enkhuizens und im Beisammensein ausklingen.

Montag, 8:30 Uhr: Die morgendliche Sonne weckte uns zum Frühstück und nach einer kleinen Begrüßung und Segeleinführung von unserem Skipper und seiner Matrosin begannen wir die Segel zu hissen.

Bereits am Montag segelten wir 17 Seemeilen entlang der nordholländischen Küste über das Ijsselmeer bis hin in das Wattenmeer, wo wir uns für sechs Stunden den Gezeiten auslieferten und die Möglichkeit hatten das Wattenmeer ausgiebig zu erkundigen, Trockenfallen lassen nennt man das.

Nachdem wir wieder Wasser unter uns hatten, segelten wir als ersten Zwischenstopp in Den Oever ein. Am Abend besprachen wir unser Ziel für den nächsten Tag.

Am Dienstag steuerten wir mit entsprechendem gutem Wetter, quer durch das Wattenmeer, auf eine der Westfriesischen Inseln namens Vlieland zu. In Kleingruppen, die zu Freundschaften wurden, erkundigten wir die Altstadt und den direkt am Hafen befindlichen Traumstrand.

Wie jeden Abend bereiteten wir gemeinsam das Essen zu, aßen  zusammen und ließen den Tag Revue passieren.

Am Mittwoch oder in der Seefahrt auch das Bergfest genannt verbrachten wir auf der Trauminsel Terschelling. Terschelling ist einer der größten Inseln im Wattenmeer. Die Insel wird nicht nur als Fahrradinsel bezeichnet, sondern auch wegen des 30 Kilometer langen Strands als „Perle des Wattenmeers“ begrüßt. Für uns ist diese Insel schon so zu sagen ein must have auf der Reise. Mit einem gemeinschaftlichen Spaziergang zum Aussichtspunkt verabschiedeten wir die Sonne hinter den Dünen und genossen die letzten Stunden auf der Insel.

Am frühen Donnerstagmorgen hissteten wir die Segel und verließen auch schon bald das Wattenmeer und steuerten auf den kleinen Segelhafen Stavoren zu. Stavoren liegt am Ostufer des Ijsselmeers und ist ein Treffpunkt der Seefahrer.

Am Freitagmorgen verließen wir Stavoren und segelten mit allen Kräften des Meeres quer über das Ijsselmeer zu einem kleinen Dorfe namens Monnikendam, wo wir von einem kleinen Fischmarkt direkt an unserem Anleger herzlich empfangen wurden. Am Nachmittag hatten wir wieder die Möglichkeit den Ort selbständig zu erkundigen.

Am Samstag bekamen wir die Nachricht von Klaasjan, dass wir aufgrund der starken Windböen den Hafen nicht verlassen könnten und somit einen weiteren Tag in Monnikendam liegen blieben.

Monnikendam ist zwar nur ein kleiner Ort in den Niederlanden, hat aber eine gute Verbindung zu der niederländischen Hauptstadt Amsterdam. Einige von uns nutzten diese Gelegenheit und fuhren in Kleingruppen in die Großstadt und erkundigten die Stadtkultur. Amsterdam steht für ihr künstlerisches Erbe, einem verzweigtem Grachtensystem und schmale Häuser mit Giebelfassaden, als eine Stadt, die geprägt ist von dem Goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts und ist somit immer eine Reise wert.

Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder zusammen an Bord und genossen den letzten Abend zusammen.

Am Sonntag begannen wir unsere Rückreise und segelten ca. 23 Seemeilen zu unserem Heimathafen Enkhuizen zurück. In Enkhuizen angekommen verließen wir das Schiff und verabschiedeten uns von unserem Skipper Klaasjan und der Matrosin Kamilla.

Unsere Reise war geprägt von Gemeinschaft, Freundschaft, Action und Spaß.

Anschließen möchte ich im Namen aller Teilnehmer „Danke“ sagen.

Danke, an das ganze Team für euer Engagement und für die wundervolle unvergessliche Zeit.

Ein weiter großer Dank geht an unsere Lebensmittelsponsoren.

Die Bäckerei und Konditorei Kretzschmar versorgt uns schon viele Jahre mit leckerem Brot.

Das Blockhaus Braunschweig stellte uns Burger zur Verfügung.

Volkswagen Braunschweig unterstützte uns mit der besten Currywurst der Welt.

Die Fleischerei Koithahn aus Hattorf und Meier aus Bornum versorgte uns mit regionalen Landwurstspezialitäten, die wir sehr genossen haben.

Des Weiteren bedanken wir uns bei  EDEKA Görge in Braunschweig und dem DM-Drogerie Markt Cremlingen für die große Ihre Unterstützung!

Mit schönen Erinnerungen gucken wir zuversichtlich und mit voller Vorfreunde auf die nächste Segelfreizeit 2020, wo auch DU herzlich Willkommen bist. (16.-23.08.2020)

 

Elena Kretzschmar