Weltjugendtag in Köln
22.11.2011, von Carsten
In Köln am Rhein feierte die Jugend der Welt 2005 den neuen Papst Benedikt XVI. Der Papst besuchte sein Heimatland vom 16. bis zum 21. August 2005.
Um es deutlich zu sagen: Der zwanzigste Weltjugendtag in Köln war ein voller Erfolg. Jugendliche aus 193 Nationen bekannten sich öffentlich zu der katholischen Kirche und jubelten in Massen dem Papst bei seiner ersten Auslandsreise zu.
Jeder Papst ist anders, jeder hat besondere Schwerpunkte bei seinem Pontifikat. Diesem Papst gelang es - ähnlich wie seinem Vorgänger Johannes Paul II - die Massen zu begeistern.
Der Papst nahm die Huldigungen gerührt und etwas verlegen entgegen. Die Sprechchöre, die den Namen des deutschen Papstes hören ließen, die Begeisterung und die La-Ola-Wellen sprachen für den nahtlosen Übergang der Liebe und Hochachtung, die die Jugend der Welt den verstorbenen Johannes Paul II entgegengebracht hatte,und nun auf den neuen Papst übergingen.
Die Inhalte seiner Aussagen waren klar und unmissverständlich. Dass die Jugend ihm am Herzen liege, die Rolle der Kirche in der Gesellschaft, die Aufforderung den Sonntag als Kirchentag und die Beichte als Akt der Versöhnung neu zu entdecken waren die Grundlagen seiner Predigten.
Damit wurde klar: Der Deutsche Papst steht für eine traditionelle Weiterführung der Kirche. Was verwunderte war der Besuch der Synagoge in Köln. Diese Versöhnungsgeste, zuvor nur durch den Vorgänger auf dem Stuhl Petris Johannes Paul II bekannt, überraschte und wurde auch durch den Zentralrat der Juden in Deutschland anerkennend gewürdigt.
Der sechstägige Besuch des Oberhauptes der katholischen Kirche war durch die Deutsche Bischofskonferenz hervorragend vorbereitet. Unvergessen die Willkommensfeier auf dem Schiff in Köln und die herzliche Begrüßung durch rund 800.000 Pilger, die in Anwesenheit von 759 Bischöfen, darunter 60 Kardinäle und über 10.000 Priester den Papst in Deutschland willkommen hießen.
Die Abschlussmesse auf dem Marienfeld im Rhein-Erft-Kreis wurde vor 1,1 Millionen Anwesenden gefeiert und war somit die größte jemals in Deutschland zelebrierte Messe.
Was war im Vorfeld dieses Besuches alles in Zweifel gezogen worden. Kritik an dem zwanzigsten Weltjugendtag in Köln kam lediglich von notorischen Kirchenkritikern.
Benedikt XVI überzeugte die Welt im Allgemeinen und die Jugend im Besonderen durch klare und unverfälschte Worte.
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